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EU-Migration
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EU-Migration

29.05.2017 | Stephanie Morsch

IQ Forum
„EU-Bürgerinnen und EU-Bürger in Deutschland“

Erfahren Sie durch Vorträge und Gesprächsrunden mehr über die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern, deren berufliche Qualifikationen, deren Arbeitssituation sowie über deren Zugang zum Arbeitsmarkt und zum Sozialsystem.

Freuen Sie sich unter anderem auf Vorträge unserer Referentinnen
Dr. Carola Burkert (IAB) und Prof. Dr. Dorothee Frings (Hochschule Niederrhein)!

Die Veranstaltung findet statt am
29. August 2017 von 9:30 – 12:30 Uhr in der IHK Saarland.

Wir bitten um Anmeldung bei Kristina Butz, butz@gim-htw.de oder im Sekretariat 0681-5867-708!


Ablauf

9:00 Uhr

Ankommen

9:30 Uhr

Begrüßung

9:45 Uhr

Europa auf Wanderschaft: EU-Bürger und EU-Bürgerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt (Dr. Carola Burkert/Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)

Die steigende Zuwanderung nach Deutschland war bis 2014 durch eine wachsende Re-Europäisierung aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit gekennzeichnet. Diese Migration bewirkt eine starke Ausweitung des Arbeitsangebots. Die positive Beschäftigungsentwicklung der Zuwandererinnen und Zuwanderer aus der EU hält an, aber es kommt auch zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und des Leistungsbezugs. Die EU-Migrantinnen und EU-Migranten sind überproportional in einigen Wirtschaftszweigen wie Dienstleistungsbereich, Gastgewerbe, Leiharbeit und Baugewerbe vertreten. Zwar sind viele als Helferinnen und Helfer beschäftigt, aber auch viele als Fachkräfte.

10:30 Uhr

Blitzlicht: EU-Bürgerinnen und EU-Bürger im Saarland

(Daniel Krämer/Statistisches Amt Saarland)

10:45 – 11:15 Uhr

Pause

11:15 Uhr

Wandernde Unionsbürger*innen – wie viel soziale Teilhabe wollen wir uns leisten? (Prof. Dr. jur. Dorothee Frings/Hochschule Niederrhein)

Auf dem Hintergrund einer gesetzlichen Regelung, die erstmals Menschen in Deutschland von existenzsichernden Leistungen ausschließt, ergeben sich grundlegende Fragen der sozialen Teilhabe. Zunächst wird es aber darum gehen, zu umreißen, welche Gruppen gleichberechtigt in das deutsche Sozialleistungssystem eingegliedert sind, welche nur mit partiellen Rechten, etwa auf Zugang zur Krankenversicherung, auf Familienleistungen, Ausbildung und Arbeitsmarktintegration, ausgestattet sind und welche mangels einer existenziellen Grundlage selbst die ihnen zustehenden Rechte nicht erreichen können. Anschließend soll die Frage nach der Vereinbarkeit der sozialrechtlichen Regelungen mit den Grundnormen der Verfassung und der internationalen Menschen­recht gestellt werden.  

12:15 Uhr

Blitzlicht: Projekte zur EU-Migration

Yvonne Ploetz / AWO Landesverband Saarland e.V.
Thomas Schulz / EURES-Berater, DGB Rheinland-Pfalz/Saarland

12:30 Uhr

Ausklang der Veranstaltung & Möglichkeit zum Austausch bei einem Imbiss