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​Zertifikatsstudiengang „Technisches Projektmanagement“ startet mit 16 Teilnehmenden in das neue Semester

​Zertifikatsstudiengang „Technisches Projektmanagement“ startet mit 16 Teilnehmenden in das neue Semester

Anfang April hieß Projektleiterin Prof. Dr. Stefanie Jensen 16 Ingenieurinnen und Ingenieure aus fünf verschiedenen Ländern zum Beginn des IQ Zertifikatsstudiengangs „Technisches Projektmanagement“ an [...]
17.04.2019
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Qualifizierung und Integration von Zugewanderten in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft

Saarländisches Modellprojekt INGE zur Qualifizierung und Integration von Zugewanderten in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft gestartet

Der Bedarf an Fachkräften in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft ist derzeit größer als das am deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehende Angebot. Gleichzeitig ist bedingt durch die demografische Entwicklung eine zunehmend erhöhte Anzahl an Pflegebedürftigen und medizinisch versorgten Patienten zu erwarten. Deshalb wird nach Wegen der Fachkräftesicherung gesucht.

Der saarland.innovation&standort e.V. (saaris) führt im Saarland das Modellprojekt INGE durch, welches durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) finanziert und begleitet wird. Im Rahmen des Modellprojekts wird die Herausforderung des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen aufgegriffen. Nach einer über einjährigen Konzipierungsphase befindet sich das INGE seit Januar 2019 in einer drei Jahre andauernden Umsetzung. Als Schwerpunkte stehen die Bereiche der Pflege, der häuslichen Betreuung und der Humanmedizin im Vordergrund.

Interessierte Personen mit Flucht- und Migrationshintergrund erhalten im Rahmen des Modellprojekts die Möglichkeit, an unterschiedlichen, spezifisch für die Zielgruppe Zugewanderter entwickelten Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen teilzunehmen. Dabei werden sie auf einen Beruf in der Pflege- und Gesundheitswirtschaft vorbereitet bzw. darin ausgebildet. Auch können Teilnehmende einen Schulabschluss und Sprachkenntnisse erwerben und innerhalb der Maßnahmen Praktika absolvieren. Bei allen Maßnahmen werden die Teilnehmenden sozialpädagogisch oder durch Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, die eine migrantenorientierte Fortbildung erhalten, individuell begleitet. Welche der Qualifizierungsmaßnahmen für die Interessierten in Frage kommen, kann eingangs mittels einer Kompetenzfeststellung und eines Orientierungspraktikums individuell ermittelt werden.

Für Diejenigen mit bereits im Ausland erworbenen Abschlüssen in der Pflege oder Humanmedizin stehen Qualifizierungsmaßnahmen für den Ausgleich von Defiziten zur Verfügung. Darüber hinaus werden sie während des Anerkennungsprozesses individuell unterstützt.

Die Umsetzungsphase beinhaltet aber auch die Konzipierung und Etablierung weiterer bzw. neuer Maßnahmen. Künftig sind hierzu Aktivitäten im Bereich des blended learnings zur Vorbereitung von ausländischen Fachkräften auf die Kenntnisprüfung sowie das Thema Recruiting von Pflegefachkräften im Ausland vorgesehen. Darüber hinaus soll eine effektive Integration von Fachkräften mit Approbation bzw. Berufszulassung durch die Ausarbeitung und Anwendung eines Eingliederungsmanagements erprobt werden.

Das Modellprojekt wird in seiner Gänze wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Übergeordnetes Ziel ist es, gebündelt neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich Personen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund erfolgreich und zielführend in Berufe der Pflege- und Gesundheitswirtschaft integrieren lassen. Vor diesem Hintergrund sollten sich durch das Modellprojekt auch auf Landesebene erhebliche Vorteile ergeben – bei der Bewältigung des Fachkräftebedarfs in der regionalen Gesundheitswirtschaft ebenso wie im Hinblick auf politische Imagegewinne durch diese bundesweit beispielgebende Initiative.


Weiterführende Links:

www.work-in-health.de

www.saaris.de/welcome-center/integration-in-Gesundheitsberufe


Kontakt

saarland.innovation&standort e.V (saaris)
Franz-Josef-Röder-Str. 9
66119 Saarbrücken

Christoph Pietz
Projektleitung
Tel.: 0681 9520-446
E-Mail: christoph.pietz@saaris.de

Gabriela Weiskopf
Projektleitung
Tel.: 0681 9520-566
E-Mail: gabriela.weiskopf@saaris.de









11.04.2019
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02.04.2019
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Videoportrait - Tarik Alijagic

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"Die Anerkennung hat mir viel geholfen. Denn ohne anerkannte Ausbildung kriegt man keinen richtigen Job." Tarik Alijagic (39 Jahre) stammt aus Bosnien-Herzegowina und lebt seit 2003 in Deutschland. [...]
27.03.2019
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Internationale Gründungen – Vielfalt im Saarland!

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7. Deutscher Diversity-Tag am 28. Mai 2019, 10:00 bis 12:30 Uhr, im Saarland. Wir laden Sie herzlich ein, erfolgreiche Gründerinnen und Gründer kennenzulernen, gemeinsam zu diskutieren [...]
26.03.2019
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Infoveranstaltung: Im Ausland erworbene Qualifikationen anerkennen lassen

Der CJD Homburg informiert als neues IQ Teilprojekt zu Fragen bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen.

Welche potentiellen Wege zur vollständigen beruflichen Anerkennung gibt es und wie kann das Teilprojekt dabei unterstützen? Der CJD Homburg unterstützt Personen mit Teilanerkennung und während des Anerkennungsprozesses mit einem individuellen Qualifizierungsplan und begleitet sie aufdem Weg zur vollen Anerkennung.

Wann: 03. April 2019, 15 - 17 Uhr
Wo: Konferenzraum des CJD Homburg, Einöderstraße 80, 66424 Homburg

Gerne können Sie potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über diese Veranstaltung informieren.

Es stehen Tiefgaragenplätze für Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Alternativ ist eine Anreise mit dem Bus R7, Haltestelle "Jugenddorf", möglich.

Weitere Informationen:

Sarah Stark
sarah.stark@cjd.de
06841 / 691 - 242

26.03.2019
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6. Saarbrücker IMMIGRA

Es ist wieder soweit: Am 24. September 2019 findet die sechste IMMIGRA in Saarbrücken statt! Veranstaltungsort ist, wie bereits 2016, das VHS Zentrum am Schloss (Schlossplatz, 66121 Saarbrücken).

Die Planung der IMMIGRA ist in vollem Gange und wir möchten Sie als Vertreterinnen und Vertreter Ihrer Institutionen herzlich einladen, an der Informations- und Beratungsbörse mitzuwirken. Bitte nutzen Sie als Akteur zur Anmeldung das Formular, das Sie unter dem folgenden Link finden: https://eveeno.com/185373471. Möchten Sie mit mehr als einem Angebot/einem Projekt an der Informations- und Beratungsbörse teilnehmen, füllen Sie das Anmeldeformular gerne mehrmals aus. Sie können sich bis zum 04. April 2019 als Akteur anmelden.

Die Informations- und Beratungsbörse orientiert sich an der „Prozesskette für berufliche Integration“, die aus der Perspektive der Ratsuchenden heraus entwickelt wurde. Diese besteht aus fünf Phasen, die wiederum in verschiedene Themennischen unterteilt sind. Zur Information finden Sie im Anhang eine Zusammenfassung der Prozesskette.

Aufbauend auf Ihren Rückmeldungen werden wir eine Broschüre erstellen. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen ein Instrument an die Hand geben, mit dem Sie, nach Themen sortiert, Projekte und Beratungsstellen zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration von Personen mit Migrationshintergrund finden können. Daher bitten wir Sie, das oben genannte Eveeno-Formular vollständig auszufüllen. Schon jetzt vielen Dank für Ihr Mitwirken!

Auf Grundlage Ihrer Rückmeldungen werden wir Ihre Angebote den jeweiligen Themennischen zuordnen. Selbstverständlich bleibt Ihrer Institution anschließend die Möglichkeit, Änderungen an unserem Vorschlag zur Zuordnung vorzunehmen. Nach und nach werden wir Sie mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Mitwirkung und auf die diesjährige Zusammenarbeit in Sachen IMMIGRA!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter 0681 / 5867-708 oder reis-gisch@gim-htw.de


18.03.2019
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04.03.2019
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IQ Projekt MiNET auf der Fachtagung "Geflüchtete Frauen – Wege in den Arbeitsmarkt"

Im Rahmen der Fachtagung „Geflüchtete Frauen – Wege in den Arbeitsmarkt“ wurden unterschiedliche Projekte und Maßnahmen vorgestellt, die sich an geflüchtete Frauen richten. Die Fachtagung hat sich hauptsächlich an Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen, Bildungsträgern, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen gewandt und war mit über 100 Teilnehmenden gut besucht.

Es wurden zwei regionale und zwei überregionale Projekte vorgestellt, darunter auch das IQ Teilprojekt „MiNET Saar – Mentoring Netzwerk für Migrantinnen“, das sich an (hoch-)qualifizierte Migrantinnen richtet, die sich in Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes befinden. Die Migrantinnen im Teilprojekt werden durch eine Mentorin individuell nach ihren Bedarfen unterstützt, um schneller und gezielter in den saarländischen Arbeitsmarkt einzusteigen.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit Heidrun Schulz, Vors. d. Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland hat die Potenziale von geflüchteten Frauen für den deutschen Arbeitsmarkt identifiziert und die Unterschiede und Herausforderungen in der Beratungsarbeit beleuchtet: Um die Bedarfe von Migrantinnen und potentiellen Arbeitgebern gleichermaßen zu treffen, bedarf es einer großen Bandbreite an einschlägigen Projekten, die sich ebendiesen Herausforderungen annehmen und den Nährboden für adäquate Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen.

27.02.2019
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26.02.2019
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