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Aufenthalt in Deutschland

Aufenthaltsgesetz (AufenthG) – Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet

„Das Gesetz dient der Steuerung und Begrenzung des Zuzugs von [Ausländerinnen und] Ausländern in die Bundesrepublik Deutschland. Es ermöglicht und gestaltet Zuwanderung unter Berücksichtigung der Aufnahme- und Integrationsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland. Das Gesetz dient zugleich der Erfüllung der humanitären Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland. Es regelt hierzu die Einreise, den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von [Ausländerinnen und] Ausländern. Die Regelungen in anderen Gesetzen bleiben unberührt.“ (§ 1 des AufenthG)

Das Aufenthaltsgesetz finden Sie hier zum Download.

Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder die eines der anderen Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) besitzen, benötigen für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland einen Aufenthaltstitel. Die Aufenthaltstitel werden erteilt als

  • Visum (§ 6 des AufenthG)
  • Aufenthaltserlaubnis (§ 7 des AufenthG)
  • Niederlassungserlaubnis (§ 9 des AufenthG)
  • Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU (§ 9a des AufenthG)
  • Blaue Karte EU (§ 19a des AufenthG)

Nähere Informationen zu den verschiedenen Aufenthaltstiteln finden Sie hier, auf den Seiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

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Freizügigkeitsgesetz/EU (FreizügG/EU) – Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern

Im Gegensatz zum Aufenthaltsgesetz, das die Einreise, den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Drittstaatsangehörigen regelt, regelt das Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern die Einreise und den Aufenthalt von Staatsangehörigen anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Unionsbürgerinnen und -bürger) und ihrer Familienangehörigen sowie von Staatsangehörigen der EWR-Staaten und deren Familienangehörigen.

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Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen in Deutschland

Durch die wirtschaftliche und soziale Krise insbesondere in den süd- und südosteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten nimmt die europäische Binnenmigration nach Deutschland stark zu. Anders als noch vor einigen Jahren nutzen nicht nur immer mehr Unionsbürgerinnen und -bürger ihr Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU. Auch Angehörige von Drittstaaten, die etwa in Spanien, Portugal, Griechenland oder Italien leben, verlagern zunehmend ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland. Das Projekt „Ausländerrechtliche Qualifizierung“ im IQ Landesnetzwerk Niedersachsen hat hierzu ein Papier zur Hilfestellung bei einhergehenden Schwierigkeiten in der Beratungspraxis erstellt, das Sie hier zum Download finden.

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Integriertes Identitätsmanagement und Ankunftsnachweis

Das Integrierte Identitätsmanagement in Deutschland setzt sich aus drei Kernbestandteilen zusammen: Ersterfassung, Kerndatensystem und Ankunftsnachweis (AKN). Wie sich dieses Managementsystem zusammensetzt und welche Dokumente Asylsuchende bis zum Abschluss des Asylverfahrens erhalten können, hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in einem Dokument überblickshaft zusammengestellt, welches wir Ihnen hier zum Download bereitstellen.

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